Jeweils 12.15 bis 13.00 Uhr
Cantina dell'Accademia im Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, 3008 Bern

Wissen teilen, spannenden Menschen begegnen und Schnittstellen leben: Im Rahmen von «Science at Noon» diskutieren Akteure aus dem Netzwerk der Akademien der Wissenschaften regelmässig wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Themen und geben sich gegenseitig Einblick in laufende und umgesetzte Projekte.

Freier Eintritt, ohne Anmeldung, offen für alle Interessierten

Wenn Sie als Vertreterin oder als Mitarbeiter einer Organisation des Wissenschaftsbetriebs Interesse haben, die Veranstaltungsreihe «Science at Noon» mit einem Kurzreferat mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Kontaktnahme: lucie.notexisting@nodomain.comstooss@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch


Dienstag, 15.Januar 2019


PODIUMSDISKUSSION: QUALITÄT, QUANTITÄT UND ERFOLG IN DER WISSENSCHAFT

Science & policy - eine Zusammenarbeit von a+ und dem SWR

Hohe Zitationsraten, eindrückliche Impactfactors, besonders viele Papers - spätestens seit der Declaration on Research Assessment (DORA) wissen wir, dass wissenschaftlicher Erfolg nicht quantitativ gemessen werden sollte. Open Access und die Schaffung von alternativen Publikationsplattformen rücken das Thema des wisseneschaftlichen Erfolgs zusätzlich ins Zentrum.

Welche Massnahmen wurden bisher zur Umsetzung von DORA ergriffen? Gibt es inzwischen bessere Kriterien für die Berufung von Personen oder die Evaluation von Forschung? Hat die starke Gewichtung des Journal Impact Factors zu einer Publikations - und Replikationskrise geführt? Werden disziplinäre und institutionelle Besonderheiten in der Evaluation der Forschung genügend Berücksichtigt?

Es diskutieren:

Prof. Matthias Egger

Präsident des Nationalen Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds SNF
Professor für Epidemiologie und Sozialmedizin, Universität Bern

Prof. Gerd Folkers
Präsident des Schweizerischen Wissenschaftsrates SWR

Prof. Luciana Vaccaro
swissuniversities: Kammer Fachhochschulen Rektorin der HES-SO

Moderation:

Prof. Antonio Loprieno
Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Dienstag, 29. Januar 2019


Dr. h.c. George Steinmann
Künstler

WISSENSCHAFT ZEIGEN (1):
Der Talanoa Dialog – Kunst im Horizont der Agenda 2030

Kunst und Kultur spielen eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen, umweltbewussten und sozial verantwortlichen Gesellschaft. Längst müsste deshalb das Verhältnis von Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft durchdacht werden, denn Nachhaltigkeit und ein ökosozialer Umbau unserer Gesellschaft werden nicht gelingen solang man auf ästhetische Strategien verzichtet die eine andere Lebens-weise vorstellbar und attraktiv macht. Es gilt im transdisziplinären Dialog die Zukunft zu gestalten, im Wissen darüber, dass die Herausforderungen im 21. Jahrhundert zu komplex geworden sind, als dass wir uns den Luxus einer disziplinären Vereinfachung noch leisten können.

Montag, 18. Februar 2019


Prof. Dr. Christoph Scheidegger
Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL
Plattfom Biologie (SCNAT), Präsident


WISSENSCHAFT ZEIGEN (2):
Naturwissenschaftliche Sammlungen für die Forschung – eine Nationale Initiative

Landwirtschaft, Artenschutz, Verkehrsinfrastrukturen – viele Erkenntnisse basieren auf Wissen aus naturwissenschaftlichen Sammlungen. In der Schweiz lagern über 60 Millionen Objekte verteilt in allen Kantonen – ein unschätzbarer Wert für die Wissenschaft. Sie sind für die moderne Forschung jedoch ungenügend erschlossen, da bisher nur gerade 17 Prozent der Objektdaten digital erfasst sind. Der Aufbau einer virtuellen Infrastruktur zur Vernetzung der Sammlungen ist deshalb für die Schweiz notwendig, um sie für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Wert zu setzen. Forschende an Museen, und Hochschulen haben deshalb eine Initiative zur Modernisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen gestartet. Im Vortrag wird anhand von Beispielen aus der Forschung auf die Bedeutung naturwissenschaftlicher Sammlungen hingewiesen.

Montag, 25. Februar 2019

 
Hannah Ambühl, MSc Geografin ProClim, Mitarbeiterin

WISSENSCHAFT ZEIGEN (3):
Der Fluss, meine Freundin (Älven min Vän), Dokumentarfilm (2018)

Der Fluss, meine Freundin ist ein Porträt über das Leben von vier Frauen und deren Beziehung zum Lule Fluss in Nordschweden. Der Film gibt Einblicke in die vergangenen und gegenwärtigen Konsequenzen der Wasserkraft am Lule Fluss: Viele Sami wurden gezwungen, ihr Land zu verlassen, um den Staudämmen Platz zu machen. Diese Umstände im Zusammenhang mit der Kolonisation von Sápmi („Lappland“) führten zum Verlust der indigenen Kultur und Lebensweise (wie Sprache, Rentierzucht, Essen und Lieder). Gleichzeitig zeigt der Film die tiefe Freundschaft zwischen den Frauen und dem Lule Fluss: „Jeden Tag fließt der Fluss durch mich hindurch und sucht nach Erinnerungen", sagt die Geschichtenbuchautorin Eva-Stina Sandling. Der Film bringt sowohl die Entfremdung wie auch die wachsende Verbundenheit zwischen Mensch und Natur zum Ausdruck.
Der Film wurde im Rahmen der Masterarbeit am Geografischen Institut der Universität Bern von Hannah Ambühl (Mitarbeiterin bei ProClim) produziert. Die Masterarbeit untersuchte, wie Film als kreativ-transdisziplinäre Forschungs- und Kommunikationsmethode in die Geografie eingeführt werden kann. Im Science@Noon wird der Film gezeigt (47 Minuten). Fragen können gerne im Anschluss gestellt werden.

Freitag, 8.März 2019


PODIUMSDISKUSSION: FRAUEN MACHEN KARRIERE

Welche Faktoren haben bei den drei Diskussionsgästen zum Gelingen der Karriere beigetragen? Welche Chancen und Schwierigkeiten haben sie auf ihrem Weg zur Führungsposition angetroffen? Wie haben sie die Karrieren- und Familienplanung vereinbart? Welche Vision haben sie für die Arbeitswelt der Zukunft?

Es diskutieren:

Prof. Dr. Johanna Ziegel
Professorin und Mitglied der Institutsleitung
Institut für Mathematische Statistik und Versicherungslehre (IMSV), Universität Bern

Bettina Hirsig, BSc BFH
Co-Founder und Vizepräsidentin der Powercoders

PD Dr. med. Dr. phil. Vanessa Banz Wüthrich
Leitende Ärztin für Viszerale und Transplantationschirurgie
Klinik Viszerale Chirurgie und Medizin, Inselspital

Moderation:
Claudia Appenzeller, MA, exec. MPA

Generalsekretärin Akademien der Wissenschaften Schweiz

Montag, 18. März 2019


Matthias Ammann, MSc , Science et Cité, Projektleiter
lic. phil. Franziska Egli, SAMW, Kommunikation
Dr. Luzia Guyer, Plattform Biologie SCNAT, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

WISSENSCHAFT ZEIGEN (4):
Mensch nach Mass – ein Dialogprojekt im Gespräch

Was haben ein Smartphone, eine Schamanentrommel und ein Gentest gemeinsam – und was haben sie mit personalisierter Gesundheit zu tun? Würden Sie Ihre Gesundheitsdaten der Forschung zur Verfügung stellen? Möchten Sie Ihr Risiko für einen Hirnschlag kennen? Sollte es sogar zur Pflicht werden, die eigenen Gesundheitsrisiken per Gentest zu ermitteln?
Das Projekt «Mensch nach Mass» lädt zum Nachdenken ein: über Datenschutz und Self-Tracking, Prävention und Optimierung, Gesundheitssysteme und Solidarität. Zu Gast bei Science@Noon verspricht es eine Mittagsrunde voller Fragen, provokativer Thesen, überraschender Einblicke und Raum für Ideenaustausch zu werden.


Dienstag, 9. April 2019

 
Denise Karp, MSc Wildtierbiologin
Doktorandin, Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften, Universität Zürich
Artenspürhunde Schweiz, Projektleiterin

NATURE'S BEST FRIEND: Können uns Spürhunde beim Erreichen der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (17 SDGs) helfen?

Für das Erreichen vieler der 17 SDGs ist die Erhaltung und Förderung der Biodiversität ein wichtiger Grundpfeiler. Immer noch bestehen grosse Wissenslücken, was die Verbreitung und Populationsdichten vieler Arten anbelangt – auch in der Schweiz. Spürhunde können uns eine grosse Hilfe beim Nachweis von schwierig zu erfassenden Arten sein oder sie können herkömmliche Methoden effizienter machen.

Nur was wir kennen, können wir schützen. So steht der Artnachweis oft an erster Stelle, wenn es um den Schutz einzelner Tierarten und folglich um die Förderung der Biodiversität geht. Der Vortrag zeigt auf, wo Spürhunde für Naturschutz und Forschung eingesetzt werden können und warum Hunde nicht nur «Man’s best friend» sind, sondern durchaus auch als «Nature’s best friend» bezeichnet werden sollten.

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