News

27.09.2018

Wettbewerb und Vernetzung in Europa als Grundlage für Forschung, Bildung und Wohlstand

Dank einer sehr gut ausgebildeten Bevölkerung und hervorragender Bildungs- und Forschungseinrichtungen konnte die Schweiz in den letzten Jahren wichtige wirtschaftliche Herausforderungen meistern und sich im internationalen Umfeld behaupten. Als forschungs- und innovationsstarkes Land sind wir jedoch nicht nur auf Wettbewerb, sondern auch auf Austausch und Kooperation mit anderen Ländern, insbesondere mit unseren europäischen Partnern, angewiesen. Spitzenforschung wird heute vor allem in Projekten betrieben, an denen verschiedene Institutionen aus verschiedenen Ländern mitwirken. Durch die Beteiligung an den EU-Forschungsrahmenprogrammen partizipiert die Schweiz seit 1987 an dieser Entwicklung und muss sich in einer starken Konkurrenz erfolgreich behaupten. Somit können wir auf neue Erkenntnisse bauen und wegen unserer Bildungs- und Forschungsstärke auch unseren wirtschaftlichen Wohlstand sichern. Wie die jüngste Evaluation des Forschungsrahmenprogramms zeigt, gefährden Verunsicherungen in den wissenschaftlichen, aber auch wirtschaftlichen Beziehungen mit Europa unseren Bildungs- und Forschungsstandort. Die Akademien setzen sich daher ein für eine nachhaltige Regelung der Beziehungen mit der EU und lehnen die Selbstbestimmungsinitiative ab, weil sie sehr wichtige Verträge aufs Spiel setzt.

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11.09.2018

Wissenschaft und Gesellschaft im heutigen Europa

In den letzten 25 Jahren hat sich die Wissenschaft stark verändert – auf disziplinärer und auf institutioneller Ebene. Bereiche wie Energie, Gesundheit oder Datenwissenschaften werden als gesellschaftliche Herausforderungen betrachtet und transdisziplinär erforscht. Europäische Universitäten und Forschungsförderungsagenturen sind zu Motoren der Exzellenz und Innovation geworden, die eine entscheidende Wirkung auf Wissenschaft und Gesellschaft haben. Gleichzeitig wird in politischen Diskussionen immer häufiger auf die Zustimmungsrate statt auf wissenschaftliche Expertise gesetzt. Können die Akademien in dieser Vertrauenskrise eine Brückenfunktion zwischen der Produktion und Verbreitung von Wissenschaft spielen und den seit der Aufklärung geltenden Werten für die Wissenschaft erneut zum Durchbruch verhelfen?

ALLEA Jahresversammlung, 8. und 9. Mai 2019 in Bern

Pressemitteilung 10.09.2018

Bekanntgabe der Balzan Preisträger 2018


Die Namen der diesjährigen Balzan Preisträger 2018 wurden von der internationalen Balzan Stiftung bekannt gegeben:

Marilyn Strathern (Grossbritannien), University of Cambridge, für Sozialanthropologie, Jürgen Osterhammel (Deutschland), Universität Konstanz, für Globalgeschichte, Detlef Lohse (Deutschland/Niederlande), Universität Twente, für Fluiddynamik, Eva Kondorosi (Ungarn), Forschungszentrum der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, für Chemische Ökologie, Organisation Terre des Hommes (Schweiz), Sonderpreis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern

Die Preisverleihung und das Forum der Preisträger finden im November in Rom statt.

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MEDIENMITTEILUNG 05.09.2018

Was denken Sie über personalisierte Gesundheit?
Mensch nach Mass – ein Dialogprojekt der Akademien Schweiz

Personalisierte Gesundheit prägt die Medizin immer stärker. Was hält eigentlich die Bevölkerung von diesem Wandel? Wie soll unser Gesundheitssystem in Zukunft aussehen? Welche Behandlungen können und wollen wir uns leisten, und wer bezahlt?

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz machen personalisierte Gesundheit zum Thema. Das Projekt Mensch nach Mass lädt 2018/2019 zu einem aktiven Dialog mit der Bevölkerung ein und bietet Raum zum Mitdenken und Mitreden. Das neue Themenportal liefert verständliche Informationen für alle, die ihr Wissen vertiefen wollen.

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20.08.2018

Meinungen zum BFI-Bereich

In der Diskussion mit Matthias Ammann, Co-Autor der Avenir-Suisse-Hochschulstudie äussert Markus Zürcher, Generalsekretär der SAGW und intensiver Kenner des Hochschulbereichs, seine persönliche Meinung. Ein spannendes Gespräch über Studienangebot, Qualität in der Forschung, Studienkosten und Umwege, die den Horizont erweitern.

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15.08.2018

Implementation of the SDGs

Am 3. September um 17:00 wird Tracey Elliott von der InterAcademy PartnershIp (IAP) Einblick in Ihre Erfahrungen als internationale Koordinatorin im Bereich Sustainable Development Goals (SDGs) geben. Sie leitet das Projekt "Improving Scientific Input to global Policymaking". Im Anschluss an ihr Referat besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu diskutieren.

Das Projekt der IAP startete im Jahr 2016 und hat zum Ziel, insbesondere die Wissenschaft auf internationaler Ebene für Nachhaltigkeitsziele bzw. SDGs zu sensibilisieren und die Akademien zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele stärker einzubeziehen. Die Förderung der Zusammenarbeit und Übernahme bewährter Praktiken zwischen Organisationen stehen im Vordergrund.

In der ersten Septemberwoche treffen sich wichtige Persönlichkeiten der IAP zu Arbeitssitzungen und Austausch im Haus der Akademien.

Website der IAP

Programm (pdf, 2.1 MB)

Medienmitteilung 05.07.2018

Martina Hirayama wird ab Januar 2019 die neue Staatsekretärin des SBFI

Der Bundesrat hat gestern Martina Hirayama zur neuen Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ernannt. Sie wird am 1. Januar 2019 die Nachfolge von Mauro Dell’Ambrogio antreten, der Ende November 2018 das ordentliche Pensionsalter erreicht. Sie ist seit 2012 Präsidentin des Institutsrates des Eidgenössischen Instituts für Metrologie METAS. Seit 2011 amtiert sie zudem als Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Förderagentur Innosuisse sowie seit 2016 als Mitglied des Stiftungsrates des Schweizerischen Nationalfonds. 

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz freuen sich, dass Professor Martina Hirayama als Staatssekretärin die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation in unserem Land steuern wird. Sie bringt einen breiten Erfahrungsschatz in Forschung, Lehre und Management mit und ist als Mitglied der SATW (bis 2017 im Vorstand) unseren Akademien sehr verbunden.

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Medienmitteilung 25.06.2018

Prix de Quervain 2018:
Förderband aus Meereis kühlt Südpolarmeer trotz globaler Erwärmung

Die schweizerische Kommission für Polar- und Höhenforschung der Akademien der Wissenschaften Schweiz hat zusammen mit der Jungfraujochkommission der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften den Nachwuchspreis „Prix de Quervain“ am 22. Juni 2018 in Davos im Rahmen der internationalen Konferenz POLAR2018 vergeben. Prämiert wurde die Doktorarbeit von Alexander Haumann. In seiner Dissertation zeigte er auf, dass sich das Förderband aus Süsswasser aufgrund von stärkeren Winden über die letzten Jahrzehnte verstärkt hat, was zu einer Abnahme im Salzgehalt und einer Abkühlung des Oberflächenozenas an der Meereiskante geführt hat. 

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Medienmitteilung 21.06.2018

Empfehlungen der Akademien für die MINT-Förderung
Schlussbericht des MINT-Programms 2013–2016

In der Schweiz fehlen die Fachkräfte im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) koordinieren die Akademien der Wissenschaften Schweiz das MINT Förderprogramm. Konkrete Projekte, Vernetzung der Akteure sowie der Einbezug von Familien, KITAS, Berufsberatungen und Medien tragen stark zur Förderung von MINT Kompetenzen bei. Der im Juni 2018 veröffentlichte Schlussbericht über MINT 2013 – 2016 enthält konstruktive Handlungsempfehlungen und Erkenntnisse für die Förderung sowie Qualitätsverbesserung der Bildungsangebote und gibt wichtige Impulse für die Bildungspolitik der Schweiz. Einen konkreten Überblick bietet auch der Bericht «Ausserschulische MINT-Angebote in der Schweiz».

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Jahresbericht 14.06.2018

Der neue Jahresbericht ist da!

Jahresbericht 2017 – den Ball aufnehmen und weitergeben!

Den Ball aufnehmen und weitergeben – ob Basketball, Volleyball oder Zusammenarbeit in Netzwerken des Verbunds der Akademien oder darüber hinaus: Erfolg beruht immer auf der engen Zusammenarbeit der Mitspielerinnen und Mitspieler.

Das Netzwerk der Akademien der Wissenschaften Schweiz umfasst 100'000 Mitglieder, welche zu einem grossen Anteil ehrenamtlich den Ball aufnehmen und weitergeben an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, zwischen Disziplinen und Organisationen. In unserem Jahresbericht haben wir sieben Personen portraitiert, welche 2017 besonders eindrücklich am Zusammenspiel beteiligt waren.


Medienmitteilung 20.06.2018

Der Bundesrat verabschiedete heute den Länderbericht 2018 «Die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch die Schweiz»

Der Länderbericht des Bundesrates zeigt auf, dass die Schweiz die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO in vielen gesetzlichen Grundlagen und wichtigen sektoralen Politiken verankert hat. In Bereichen wie beispielsweise jenen des Schutzes vor Naturgefahren, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Lebensqualität oder des nachhaltigen Wirtschaftens belegt die Schweiz Spitzenplätze im internationalen Vergleich. Es bleiben jedoch noch Herausforderungen. Diese liegen unter anderem in dem nachhaltigen Konsum und der Produktion von Gütern.

Medienmitteilung des Bundesrates

Interview mit Antonio Loprieno im Tages-Anzeiger vom 9. Juni 2018 11.06.2018
Foto: Raffael Waldner

Alternative Fakten sind sein Albtraum

Gewisse Interessengruppen und Medien stellen unangenehmen Forschungsresultaten alternativen Fakten gegenüber. Für Antonio Loprieno ist das ein wahr gewordener Albtraum. Als Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz ist er der oberste Lobbyist der Schweizer Forschungswelt. Als solcher muss er eine Antwort finden auf die Anti-Elite-Haltung und die Flut von Fake News.
Foto: Raffael Waldner

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Medienmittelung 06.06.2018

Ein Highlight Video und Empfehlungen zu «Bildung und Digitalisierung» bringen das Symposium #digitale21 auf den Punkt.

Digitalisierung ist ein globales Phänomen. Die Schweiz hat sehr gute Voraussetzungen, um die digitale Governance weltweit mitzuprägen – insbesondere auch vor dem Hintergrund der internationalen Organisationen. Den Impuls zu dieser Empfehlung gab Bundesrat Ignazio Cassis in seiner Ansprache. Die #digitale21 situiert sich im Kontext der Digitalisierungsstrategie des Bundes. Die Empfehlungen wurden Bundesrat Schneider-Ammann persönlich vorgestellt.

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#digitale21

Meldung 04.06.2018

Ausschreibung: Unterstützungsbeiträge für die Ausarbeitung von Projektanträgen zur Parkforschung Schweiz


Gesucht werden Projektideen, welche für mehrere Pärke relevant sind.

Die Parkforschung Schweiz der Akademien der Wissenschaften unterstützt und stärkt im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) die Forschung in und über die Pärke von nationaler Bedeutung. Dazu fördert sie die Ausarbeitung von Projektanträgen an Dritte mit einem finanziellen Bei­trag (seed money).

Ausschreibung Projektideen 2018

01.06.2018

Der Bundesrat genehmigt Statuten

Der Bundesrat hat am 1. Juni 2018 die revidierten Statuten des Verbundes der Akademien der Wissenschaften Schweiz genehmigt. Damit ist ein wichtiger Schritt in der Reorganisation des Akademienbereichs unter anderem mit der Einführung eines Präsidialsystems und der Integration der beiden Stiftungen «Science et Cité» und «TA-SWISS» erfolgt. Die revidierten Statuten erlauben die Einführung einer Globalbudgetierung im Akademienbereich ab dem Jahr 2021.

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Medienmitteilung 02.05.2018

Antonio Loprieno ist der neue Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Die Delegierten der Akademien der Wissenschaften Schweiz haben in ihrer Sitzung vom 18. Oktober 2017 Professor Antonio Loprieno zum neuen Präsidenten gewählt. Mit der Wahl von Antonio Loprieno wird das Präsidium des Verbunds einer Persönlichkeit übergeben, die langjährige, internationale hochschulpolitische Erfahrungen mitbringt. Er ist parteipolitisch unabhängig und er lege Wert auf die Äquidistanz zu den Akteuren und Einrichtungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem.

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Symposium #digitale21 20.04.2018

#digitale21 – gelungener Anlass mit spannenden Referaten und grossem Publikum

Letzte Woche fand vom 11. bis 13. April das Symposium #digitale21 in Lugano statt. Organisiert wurde der Anlass von den Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammen mit der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), der Università della Svizzera italiana (USI) und dem eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB). Zahlreiche ReferentInnen und Gäste aus den Bereichen Bildung, Forschung, Innovation und Wirtschaft fanden sich am Symposium ein, um über die Effekte der Digitalisierung zu diskutieren. Nebst anregenden Paneldiskussionen und Referaten wurden in vier Breakout-Sessions der Einfluss der Digitalisierung auf die Bildung, Gesellschaft, Wirtschaft sowie auf die Kreativität diskutiert. Die Teilnehmenden haben in den Sessions konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, welche im Mai Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie präsentiert werden.

Der gesamte öffentliche Teil des Anlasses kann auf youtube abgerufen werden.
Impressionen vom Anlass sind auf der Webseite www.digitale21.ch/galleries zu finden.

MEDIENMITTEILUNG 26.03.2018
Bild: Schwanden GL von Ulrich Wasem/WSL

Weltbiodiversitätsrat verabschiedet ersten Zustandsbericht für Europa & Zentralasien

Die Biodiversität in Europa und Zentralasien hat einen enorm hohen Wert für die Region, aber schwindet Jahr für Jahr. Immer mehr Menschen werden längerfristig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies besagt der erste vom Weltbiodiversitätsrat IPBES erarbeitete Zustandsbericht für Europa und Zentralasien. Die ExpertInnen zeigen diverse Handlungsmöglichkeiten auf und empfehlen, die Biodiversität und die Leistungen der Natur für den Menschen künftig viel stärker zu berücksichtigen. Der Bericht wurde zusammen mit den Zustandsberichten zu Asien-Pazifik, Amerika und Afrika und einem Bericht zur Landdegradierung am 22. März 2018 in Medellìn (Kolumbien) verabschiedet. IPBES, die Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen, fasst damit erstmals den Zustand der Natur und die Folgen für die Menschen weltweit zusammen.

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EVENT 21.03.2018

Focus City

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Welche Technologien werden unser Leben angenehmer und leichter machen? Um solche und weitere Fragen rund um die Stadt der Zukunft geht es am breiten Diskussionstag «Focus City», den die Kompetenzzentren TA-SWISS und Science et Cité am 28. April 2018 im Haus der Akademien in Bern organisieren.

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Jugendparlament 20.03.2018

Digitalisierung und Bildung. Was denkt die Jugend?

Das Jugendparlament tagte vom 8. bis 9. März im Rathaus von Bellinzona. Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Scuola Cantonale di Comemrcio (Handelsmittelschule) trafen sich dort, um über Chancen und Risiken einer intensiveren Digitalisierung der Schulbildung zu diskutieren. Während des zweitägigen Jugendparlaments formulierten die Jugendlichen viele Vorschläge zu diesem Thema, welche in das nationale Symposium #digitale21 zwischen 11. und 13. April einfliessen werden. Eine Delegation dieser Schülerinnen und Schüler wird auf dem Symposium am 13. April über das Zusammentreffen und ihre gemeinsam erarbeiteten Vorschläge erzählen.

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DIGITALE21 19.03.2018

Interview Maurice Campagna #Digitale21

 
Welche Auswirkungen hat Digitalisierung heute auf Bildung, Lehre und Arbeit? Antworten auf diese Frage werden vom 11. bis 13. April 2018 in Lugano im Rahmen eines Symposiums diskutiert. Hauptziele des Anlasses sind Empfehlungen zu erarbeiten, Kooperationen zu bilden und die für Gesellschaft sowie Wissenschaft relevanten Projekte zu entwickeln. Die Akademien der Wissenschaften laden deshalb Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Bildung ein, um sich auszutauschen.

Woher die ursprüngliche Motivation für die Veranstaltung kam, beantwortet Maurice Campagna, Präsident der Akademien Schweiz, im folgenden Video.

Kurzinterview Maurice Campagna

Weitere Informationen zu dem Anlass finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.digitale21.ch/news/

Museumsnacht 16.03.2018

Erfolgreiche Museumsnacht im Haus der Akademien

 Über 1’000 Menschen fanden am 16. März 2018 den Weg ins Haus der Akademien: Die erste Museumsnacht beim Akademienverbund war ein voller Erfolg. Die Science Slams in der Cantina dell’Accademia waren gar so gefragt, dass Gäste abgewiesen werden mussten. Die Museumsnacht fand auch virtuell Anklang: Über 54’000 Views und 2’600 Interaktionen auf Social Media. Zudem wurden die Videos zum Anlass 7’946-mal und insgesamt 18 Stunden lang angeschaut. Impressionen zum Anlass finden Sie in unserer Bildergalerie.

Bildgalerie

PUBLIKATION 15.03.2018

Faktenblatt: «Wildtier und Mensch im Naherholungsraum»

Menschliche Aktivitäten können Wildtiere auf unterschiedliche Art und Weise beeinflussen. Von «anthropogener Störung» spricht man, wenn sich menschliche Aktivitäten negativ auf Wildtiere auswirken. 

Dieses Faktenblatt zeigt, dass Wildruhezonen, eine eingeschränkte Erschliessung und die Lenkung der Besuchenden die Lebensbedingungen der Wildtiere verbessern.

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PUBLIKATION 08.03.2018
Agroscope

Faktenblatt: «Neue Ansätze für den Schutz von Kartoffeln gegen die Kraut- und Knollenfäule»

Die Kraut- und Knollenfäule führt nach wie vor zu grossen Verlusten und zu hohem Pestizideinsatz im Kartoffelbau. Die Forschung verbessert unter Hochdruck bestehende Bekämpfungsstrategien und entwickelt neue Lösungsan- sätze. Eine Kombination dieser Ansätze könnte den Kartoffelanbau in der Schweiz entscheidend ertragreicher und ökologischer machen.

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Forum Genforschung

International 28.02.2018

Akademien werden Mitglied im globalen Netzwerk “Scholars at Risk”

Scholars at Risk verteidigt die Prinzipien der akademischen Freiheit und hilft Wissenschaftern, deren Menschenrechte verletzt werden. Über 500 akademische Institutionen weltweit tragen die Arbeit von Scholars at Risk mit. Die 15 Mitglieder in der Schweiz – swissuniversities, beide ETHs, acht Universitäten, je zwei Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen – bilden seit 2017 eine nationale Sektion. Als Zeichen der Solidarität sind nun auch die Akademien der Wissenschaften Schweiz Mitglied bei Scholars at Risk. Bereits zuvor hatten die Akademien die Arbeit der Schweizer Sektion unterstützt. Mit der Delegierten für Menschenrechte engagiert sich der Akademienverbund schon seit Jahren an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Menschenrechten. Die Delegierte interveniert zur Unterstützung von Forschenden, deren Menschenrechte in Folge der Ausübung wissenschaftlicher Tätigkeit verletzt werden, und sie fördert die Bedeutung der Menschenrechte in der Wissenschaft.

Weitere Informationen:
Scholars at Risk
Schweizer Sektion von Scholars at Risk
Delegierte für Menschenrechte der Akademien

DIGITALE21 14.02.2018

#digitale21: Online-Registrierung offen!

Welche Auswirkungen hat Digitalisierung heute auf Bildung, Lehre und Arbeit? Antworten auf diese Frage werden vom 11. bis 13. April 2018 in Lugano im Rahmen eines Symposiums diskutiert. Hauptziele des Anlasses sind Empfehlungen zu erarbeiten, Kooperationen zu bilden und die für Gesellschaft sowie Wissenschaft relevanten Projekte zu entwickeln. Die Akademien der Wissenschaften laden deshalb Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Bildung ein, um sich auszutauschen.

Ihre Teilnahme ist uns wichtig. Sie können sich hier registrieren. Be part of the dialogue: #digitale21.

Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und inspirierenden Dialog.
 
Weitere Informationen

International 07.02.2018

«2-Grad-Ziel» des Pariser Klima-Abkommens: verstärkte Anstrengungen zur Erreichung sind zwingend

Die Zielvorgabe des Pariser-Klima Abkommens von 2015 ist klar: Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten, um unkontrollierbare Folgen des Klimawandels zu verhindern. Weil CO2 erheblich zur Erwärmung beiträgt, war den sogenannten Negativ-Emissions-Technologien beim Abbau von Treibhausgasen bisher grosse Bedeutung zugeschrieben. Zu diesen Technologien gehören unter anderen Aufforstung, kohlenstofffreundliche Landwirtschaft oder Luftabscheidung mit Kohlenstoffspeicherung.
Ein Bericht der europäischen Wissenschaftsakademien EASAC (European Academies Science Advisory Council) warnt nun aber: Keine der Negativen Emissionstechnologien besitzt das Potenzial, genügend grosse Mengen an CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen. EASAC fordert deshalb alle Akteure in Europa auf, Massnahmen gegen die Klimaerwärmung zu verstärken, u.a. mit der raschen Reduktion der Treibhausgasemissionen.

EASAC Bericht

INTERNATIONAL 31.01.2018

Sustainable Development Goals (SDGs): The Contribution of Science

 «No one should be left behind – Keiner soll zurückgelassen werden», betonte Prof. Thomas Zeltner – Mitglied des Vorstandes der Akademien der Wissenschaften Schweiz und Vizepräsident der Schweizerischen UNESCO-Kommission – an der SDG-Konferenz vom 22. Januar 2018 im Kursaal Bern. Was sind die SDGs und welche Beiträge zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung liefern sie? Antworten auf diese Fragen sollen in den nächsten zwei Jahren alle in der Schweiz erhalten. Referentinnen und Referenten aus diversen wissenschaftlichen Disziplinen zeigten Herausforderungen und mögliche Beiträge auf. Die Hauptbotschaften der Veranstaltung waren klar: Mit dem vorhandenen Wissen soll jetzt gehandelt werden und es braucht den Einsatz von allen.

Präsentationen (PDF):
Dr. Flavia Schlegel
Michael Gerber
Prof. Jakob Zinsstag
Prof. Janet Hering
Prof. Peter Messerli
Dr. Thorsten Kiefer
Prof. Yves Flückiger

NACHWUCHSFÖRDERUNG 31.01.2018

Ausschreibung: Förderpreis für junge Polarforschende

Nachwuchsforschende auf dem Gebiet der Polar- und Höhenforschung aufgepasst: Die Ausschreibung für den diesjährigen Prix de Quervain ist offen. Der Förderpreis der Schweizerischen Kommission für Polar- und Höhenforschung (SKPH) und der Schweizerischen Kommission für die hochalpine Forschungsstation Jungfraujoch (SKJFJ) ist mit 5'000 Franken dotiert und wird am 22. Juni 2018 im Rahmen der POLAR2018 Konferenz in Davos verliehen. Die Preisträgerinnen oder Preisträger erhalten dabei die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer prämierten Arbeiten im Rahmen eines attraktiven öffentlichen Symposiums einem interdisziplinären Publikum vorzustellen. Die SKPH nimmt noch bis zum 15. April 2018 Kandidaturen entgegen.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen

PUBLIKATION 31.01.2018

Sternstunden für die Schweizer Astronomie

Die beiden vergangenen Jahrzehnte waren ein goldenes Zeitalter der Astrophysik und Kosmologie mit grossen Fortschritten in allen Bereichen der beobachtenden Astronomie und der theoretischen Forschung. Schweizer Astronominnen und Astronomen konnten dank der vielen modernen Einrichtungen, die ihnen überall auf der Welt zur Verfügung stehen, massgeblich zu diesen Fortschritten beitragen. Die moderne astronomische Forschung wäre ohne regelmässigen Zugang zu diesen Einrichtungen und ohne internationale Kooperationen undenkbar. Die Publikation «Grosse astronomische Forschungseinrichtungen: Ihre fundamentale Bedeutung für die Schweizer Astronomie» wirft ein Schlaglicht auf deren Einfluss und Wichtigkeit für die Schweizer Forschenden.

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PUBLIKATION 31.01.2018

Ausserschulische MINT-Angebote in der Schweiz

In der Schweiz gibt es zu wenig Fachkräfte in den Bereichen Technik und Informatik. Um Abhilfe zu schaffen, werden MINT-Fächer vermehrt gefördert. Die Leitungsgruppe MINT der Akademien der Wissenschaften Schweiz hat deshalb ihre Erkenntnisse zusammengestellt, und gibt Empfehlungen für ausserschulische Lernorte, Familien und Betreuung, den schulischen Unterricht, die Berufsberatung, für Unternehmen, die tertiäre Bildung sowie die Medien.

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Stellungnahme 24.01.2018
Die SRF Sendung Zambo zu Gast im Haus der Akademien (Bild: Manu Friedrichs)

Stellungnahme No-Billag

Eine Annahme der No-Billag-Initiative hätte weitreichende Folgen für die gesamte Gesellschaft, auch für die Wissenschaft. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben in Zusammenarbeit mit Medien-ExpertInnen die 5 wichtigsten Konsequenzen für die Wissenschaft zusammengefasst:

- Gefährdung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
- Beendigung des Bildungsauftrages von Radio- und Fernsehen
- Gefährdung der Qualität der Wissenschaftsberichte
- Schwächung der Transparenz der Verwendung öffentlicher Gelder und der Legitimität der Forschung
- Einschränkung der Sichtbarkeit von ExpertInnen der Schweiz

Stellungnahme No-Billag

Gerne stehen Ihnen für Fragen und Interviews zur Verfügung:
- Marcel Falk, Akademie der Naturwissenschaften: 031 306 93 20, marcel.notexisting@nodomain.comfalk@scnat.notexisting@nodomain.comch
- Franca Siegfried, Akademie der Sozial- und Geisteswissenschaften: 078 622 32 43, franca.notexisting@nodomain.comsiegfried@sagw.notexisting@nodomain.comch

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